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Depressionen

Ca. jeder 5. bis 6. Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens an einer depressiven Störung. Sie ist also recht häufig. Die Auswirkungen einer Depression sind sehr unterschiedlich. Hohe Risiken sind die Selbsttötung oder die Entwicklung von Abhängigkeitserkrankungen. Häufig geht einer Depression eine andere psychische Erkrankung, wie z. B. eine Angststörung, voraus.

Symptome einer depressiven Störung sind z. B.:

  •  Eine depressive Verstimmung
  •  Der Verlust von Interesse oder Freude
  •  Antriebslosigkeit oder schnelle Ermüdbarkeit
  •  Verlust von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  •  Selbstvorwürfe und das Empfinden von Schuld
  •  Schlafstörungen
  •  Appetitverlust oder Gewichtsverlust
  •  Morgentief
  •  Das Empfinden von Hoffungslosigkeit
  •  Unfähigkeit den Alltag zu bewältigen
  •  Grübeln
  •  Keine Wahrnehmung von Zukunftsperspektiven
  •  Verminderung des Denk- oder Konzentrationsvermögens
  •  Suizidalität

Manchmal "verbirgt" sich die Depression auch in einer erhöhten Aktivität bei gleichzeitiger Angst und Freudlosigkeit. Manchmal kommt es auch zu völlig überdrehten, euphorischen Phasen, der so genannten Manie. In vielen Fällen bedarf der Mensch mit einer depressiven Störung einer stationären Behandlung.

Schwerpunkte der Behandlung:

  • Ausführliche Abklärung (Diagnostik) der körperlichen und seelischen Beschwerden sowie der Begleiterkrankungen
  • Gemeinsame Festlegung der Behandlungsziele und Behandlungsmaßnahmen
  • Zielgerichtete und störungsspezifische Psychotherapie mit dem Schwerpunkt der Veränderung der Zeitwahrnehmung und des Gewinns neuer Lebensperspektiven
  • Informationen über die Erkrankung
  • Gezielte Bewegungs- und Ernährungstherapie
  • Sicherung bzw. Verbesserung der Lebensgestaltung (Familie, Wohnen, Finanzen, Arbeit etc.)
  • Einbeziehung der Angehörigen
  • Ggf. Pharmakotherapie und/oder Supplementierung (z. B. Vitamine, Mineralstoffe)
  • Erkennen und Fördern der eigenen Fähigkeiten
  • Finden neuer Lebensperspektiven, Gewinn von Lebensfreude und Organisation der Behandlung und Betreuung nach dem Klinikaufenthalt

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