Die Fachkliniken Nordfriesland beginnen mit der weitreichenden Reorganisation ihres klinischen Alltags.
Juni 2011: Erster Spatenstich
September 2011: Grundsteinlegung mit 100 geladenen Gästen und vielen Mitarbeitern der Großbaumaßnahme in Riddorf. Fundament und erste Aufbauten.
Oktober 2011: Die Außenmauern des Erdgeschosses stehen, bei der Multifunktionshalle wird bereits der Dachstuhl errichtet.
November 2011: Beginn des Aufbauten des ersten Stockwerkes. Die Außenwände werden bereits mit Klinkern versehen.
Januar 2012: Die Verklinkerung ist weit fortgeschritten. Fenster sind eingebaut. Aufgrund des milden Winters kann der Innenausbau zügig voran gehen.
Februar 2012: Das erste Gebäude wird abgerüstet. Der Innenausbau schreitet schnell voran.
März 2012: Die Außenfassaden lassen das endgültige Aussehen schon erahnen. Das Beach-Volleyball-Feld liegt hinter dem Reha-Gebäude (rückwärtige Ansicht)
Auf dem 12 ha großen Gelände entstehen neben dem Neubau eines zweistöckigen Gebäudes, welches 42 allgemeinpsychiatrische Krankenhausbetten aus Breklum aufnimmt, auch ein Gebäude für 48 Rehabilitationsplätze aus Bredstedt . Daneben ist ein umfangreiches Therapie- und Beschäftigungszentrum in einem Multifunktionsgebäude vorgesehen. Mit der Fertigstellung rechnet die Geschäftsführung für die Mitte des nächsten Jahres. Die gesamten Investitionen betragen über 12 Mio. Euro aus Fördermitteln des Landes sowie Eigenmitteln.
Der Geschäftsführung geht es vor allem um die Verbesserung der Patientenversorgung durch die Zusammenlegung der bisher drei stationären Standorte (Riddorf, Breklum, Bredstedt). Bei weiter steigenden Zahlen von Menschen mit psychischen Störungen wie zum Beispiel Depressionen, Traumafolgen oder altersbedingten Störungen und gleichzeitig schrumpfenden Ressourcen, steht deshalb jetzt vor allem die Optimierung der Abläufe bei den Fachkliniken im Fokus.
Riddorf ist ein Ortsteil Breklums, liegt im Herzen Nordfrieslands und ist daher aus allen Richtungen nahezu gleich gut zu erreichen. Die Abteilungen für Psychosomatik und Umweltmedizin, zwanzig Rehabilitationsplätze sowie ein Wohnheim und Wirtschaftsgebäude wurden in den letzten Jahren dort schon fertig gestellt.
Neben der Großbaumaßnahme, welche vor allem die stationären Angebote bündeln soll, gehören zur der Reorganisation der FKLNF auch der Ausbau der Psychiatrischen Institutsambulanzen (PIAs) sowie (im Rahmen des Regionalen Psychiatriebudgets) die Ausweitung des beliebten tagesklinischen Angebots für Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen. Zuletzt wurde in diesem Zusammenhang die "Tagesklinik Mitte" eröffnet.








